Radiologie und Diagnostik

Das "Radiologische Auge" stützt sich auf Verfahren mit und ohne Röntgenstrahlen. Laufende Qualitätskontrollen, Weiterbildungen und der Einsatz modernster Technologien gewährleisten unseren Patienten die bestmöglichste Diagnostik bei minimal notwendigem Einsatz von Röntgenstrahlen.


Unser Leistungsangebot:

Konventionelles Röntgen:

Das konventionelle Röntgen ist mittlerweile über 100 Jahre bekannt und gilt somit als etablierte Untersuchungsmethode. Durch permanente Weiterentwicklungen der Aufnahmetechnik wurden die Untersuchungen verbessert, die dazu benötigte Strahlenmenge reduziert. Die letzte und modernste Entwicklung ist der Einsatz digitaler, computerunterstützter Systeme welche in unserem Institut zum Einsatz kommen.

Das Hauptaugenmerk bei dieser Untersuchungsmethode liegt in der Darstellung des Skelettsystems, der Lunge, des Urogenitalsystems und in speziellen Fragestellungen auch von Weichteilen (z.B: Fremdkörpersuche usw.)

Die meisten Röntgenuntersuchungen werden in mindestens zwei Raumebenen durchgeführt. Manchmal ist ein Vergleich der kranken mit der gesunden Seite notwendig.

Eine Terminvereinbarung ist für diese Untersuchungen nicht notwendig.



Digitales Röntgen:

Die Radiologie im Krankenhaus Zams ist komplett digitalisiert. Die frühere Film-Folientechnik wurde durch moderne, digitale Röntgensysteme mit Detektoren (oder Speicherfolien) ersetzt. Die Archivierung der Untersuchungsdaten für den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum erfolgt in digitalen Bildarchiven ("filmloses Spital"). Auf diese Weise kann von sämtlichen Ambulanzen und klinischen Abteilungen zugegriffen werden. Somit stehen bildgebende Befunde einschließlich Voruntersuchungen Radiologen und klinischen Kollegen rund um die Uhr zur Verfügung.

Für einen sicheren und raschen Datenaustausch mit der Universitätsklinik Innsbruck wurden spezielle technische Voraussetzungen geschaffen, sodass im Falle notwendiger Transfers oder auch Rückübernahmen die Bilddaten unkompliziert transferiert werden können.

Sollte ein Patient seine radiologischen Untersuchungsergebnisse persönlich benötigen, ist dies über Mitgabe einer CD möglich.



Untersuchungen bei Schwangeren:
Bei schwangeren Patientinnen werden Untersuchungen mit Röntgenstrahlen nur in Ausnahmefällen durchgeführt. Patientinnen im gebährfähigen Alter müssen daher aus rechtlichen Gründen eine schriftliche Einverständniserklärung unterschreiben. Ultraschalluntersuchungen sind bedenkenlos durchführbar.


Unsere Ambulanzen:

Termine sind nur für Spezialuntersuchungen wie Computertomographie, Knochendichtemessung und Durchleuchtungsuntersuchungen notwendig. Alle übrigen Untersuchungen werden innerhalb der Ambulanzzeiten durchgeführt. 

Alle angebotenen Untersuchungen können über den Krankenschein verrechnet werden!

Ansprechpartner:

Prim. Dr. Andreas Dessl

Pflegerische Leitung:

RT Christoph Bair, BSc

Ambulanz-Zeiten:

Montag bis Freitag

von 07.30 bis 16.00 Uhr

Notfälle jederzeit!


Ambulanz-Telefon:

+43 5442 600-7510


Fachbereiche

Die Untersuchung erfolgt auf einem 64 Zeilen Multisclice CT der neuesten Generation der Firma General Elctric (GE Revolution GSI). Die Besonderheiten dieses leistungsstärksten Gerätes im Tiroler Oberland liegen im Bereich der Dosiseinsparung, sowie in speziellen, technisch anspruchsvollen Anwendungen.

Der Computertomograph verfügt über sämtliche moderne Techniken der Dosisreduktion, wodurch bei Routineuntersuchungen 30-50 % an Röntgendosis eingespart werden können. Bei speziellen Untersuchungsprotokollen mit definierten Fragestellungen sind noch geringere Strahlenbelastungen möglich. Besondere Vorteile ergeben sich dadurch bei Untersuchungen strahlensensitiver Bevölkerungsgruppen (zB junge Erwachsene, Frauen, Kinder oder bei Patienten, die Mehrfachuntersuchungen benötigen).

Ein langer Untersuchungstisch ermöglicht gemeinsam mit einem hochqualitativen Röhren-Detektorsystem die rasche Abklärung schwerverletzter Patienten (im Schockraum) von Schädel bis Sprunggelenk in einem Untersuchungsvorgang ohne Umlagern des Patienten. Aufgrund der hohen zeitlichen und räumlichen Auflösung des Systems sind die CT Angiographie der Herzkranzgefässe (CT Koronarangiographie) oder die Darstellung sehr kleiner Strukturen in optimaler Qualität möglich.

Mittels einer neuen, sehr vielversprechenden Anwendung können computertomographisch unter Verwendung unterschiedlicher Röhrenspannungen ("Dual Energy") bestimmte Substanzen spezifisch nachgewiesen werden. Mit dieser spektralen Bildgebung kann man zum Beispiel Harnsäureablagerungen bei Gicht im gelenksnahen Weichteilgewebe als solche erkennen und von nicht gichtbedingten Verkalkungen differenzieren. Neben zahlreichen weiteren Anwendungen (Onkologie, Artefaktreduktion, Kontrastmittelreduktion, usw.) lassen sich mit dieser Technik auch Nierensteine in ihrer Zusammensetzung charakterisieren.

Für computertomographisch gezielte Interventionen wie zum Beispiel Organpunktionen oder Abszessdrainagen steht nunmehr eine CT Durchleuchtung in Echtzeit zur Verfügung. Punktions- oder Drainagenadeln können im CT unter permanenter Kontrolle an den Zielort vorgebracht werden.

Insgesamt bedeutet das neue CT System eine beträchtliche Erweiterung der diagnostischen Möglichkeiten im Tiroler Oberland.


Ambulanz-Zeiten:

Nach vorheriger Terminvereinbarung!


Ambulanz-Telefon:

+43 5442 600-7510

Ansprechpartner:

Prim. Dr. Andreas Dessl

Pflegerische Leitung:

RT Christoph Bair, BSc

Seit Mitte Juni 2007 ist in der Abteilung für Radiologie das leistungsstärkste MR-Gerät im Tiroler Oberland in Betrieb gegangen. Der 1,5 Tesla starke Magnetresonanztomograph der neuesten Generation wurde von der Firma General Electric entwickelt und ermöglicht eine Bildgebung auf höchstem Niveau.In kürzester Untersuchungszeit wird es durch den Signa HDX möglich, den Patienten strahlungsfrei zu scannen, um Verletzungen und Erkrankungen zu bestätigen oder auszuschließen. Auf Grund der hohen speziellen Technik lassen sich sehr hohe Detailinformation zur Diagnosesicherung gewinnen. Ideal ist das neue MR-Gerät zur Darstellung von Kopf, Gehirn, Nervenbahnen, zur Analyse von Gelenken, zur Brustuntersuchung und zur Abbildung von Gefäßen.Das neues medizintechnische Gerät bietet sogar eine Herz Bildgebung.
 
Das neue Spektrum der medizinischen Leistung steht nicht nur den im Krankenhaus Zams stationär behandelten Patienten zur Verfügung, auch jeder niedergelassene Arzt kann seine Patienten zur ambulanten Untersuchung an die Radiologie im Krankenhaus zuweisen. Die Untersuchung ist für sozialversicherte Patienten kostenlos.Unser qualifiziertes Team aus zwei erfahrenen Fachkräften und drei radiologisch-technischen Assistenten hat es sich zur Aufgabe gemacht, stationäre und ambulante Patienten mit Hilfe modernster Diagnostik professionell zu betreuen.


Ambulanz-Zeiten:

Nach vorheriger Terminvereinbarung!


Ambulanz-Telefon:

+43 5442 600-7510

Ansprechpartner:

Prim. Dr. Andreas Dessl

Pflegerische Leitung:

RT Christoph Bair, BSc

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust an einem speziellen Röntgengerät, die meist in zwei Ebenen erfolgt (2 Röntgenaufnahmen pro Seite). Vor allem bei dichter Brust ist häufig eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung notwendig.

Im Rahmen des österreichweiten Brustkrebsfrüherkennungsprogrammes werden im Krankenhaus St. Vinzenz Früherkennungsmammographien durchgeführt. Diese Untersuchung kann jederzeit ohne Terminvereinbarung erfolgen.

Frauen im Alter von 45 bis 69 Jahren gehen mit ihrer e-card zur Untersuchung. Die e-card ist alle zwei Jahre für die Untersuchung freigeschaltet.

Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren und ab 70 Jahren melden sich einmalig bei der Serviceline +43 800 500 181 (Montag bis Freitag 08.00-18.00 Uhr) oder auf der Programmwebsite www.frueh-erkennen.at zum Programm an und gehen nach Freischaltung der e-card (erfolgt in der Regel zwei Tage nach Anmeldung) und Vereinbarung eines Termins bei einem teilnehmenden radiologischen Standort mit ihrer e-card zur Früherkennungsmammographie. Den Einladungsbrief der Sozialversicherung mit Informationen zum Programm erhalten Sie rund eine Woche nach der Anmeldung.

Zur Erinnerung an die Untersuchung erhalten die Frauen künftig alle zwei Jahre nach der letzten Mammographie einen Einladungsbrief der Sozialversicherung mit Informationen zum Programm. Der Einladungsbrief ist für die Untersuchung selbst nicht erforderlich, die e-card genügt.

Bei Beschwerden in der Brust, Krankheitsverdacht, bei einer Brustkrebserkrankung oder im Rahmen der Nachsorge nach einer Brustkrebserkrankung und bei familiär erhöhtem Risiko (siehe www.brustgenberatung.at) erfolgt über Zuweisung einer Ärztin/eines Arztes auf Basis der Indikationsliste (siehe www.frueh-erkennen.at) die mammographische Untersuchung jederzeit altersunabhängig.

Die radiologische Abteilung des Krankenhauses St. Vinzenz ist lokales Assessmentcenter für die weitere Abklärung auffälliger mammographischer/klinischer Befunde.

In vielen Fällen ist dafür eine Entnahme einer Gewebeprobe aus der Brust über eine Punktionsnadel in lokaler Betäubung notwendig. Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden. Die Untersuchung der Gewebeprobe erfolgt lokal im Patholgischen Labor Dr. Obrist/Dr. Brunhuber in Zams.


Ambulanz-Zeiten:

Montag bis Freitag

08:00-15:30 Uhr


Ambulanz-Telefon:

+43 5442 600-7510

Ansprechpartner:

Prim. Dr. Andreas Dessl

Pflegerische Leitung:

RT Christoph Bair, BSc

Die Untersuchung wird an einem speziellen Knochendichtemessgerät (DEXA) durchgeführt und erfolgt nicht wie früher an einem Computertomographen. Die DEXA gilt als zuverlässigstes Verfahren für die frühe Diagnose einer Osteoporose.
 


Ambulanz-Zeiten:

Montag bis Freitag

07:30 bis 16:00 Uhr


Ambulanz-Telefon:

+43 5442 600-7510

Ansprechpartner:

Prim. Dr. Andreas Dessl

Pflegerische Leitung:

RT Christoph Bair, BSc

Bei der Erzeugung von Röntgenbildern kommt es zum Einsatz von Röntgenstrahlen. Röntgenstrahlen besitzen die Fähigkeit menschliches Gewebe zu durchdringen und es durch unterschiedliche Methoden darzustellen. Das menschliche Gewebe ist unterschiedlich strahlenempfindlich. Besonders empfindlich sind die Geschlechtsorgane, Schilddrüse, die Augenlinsen und blutbildendes Knochenmark insbesondere im kindlichen bzw. jugendlichen Alter. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen den Einsatz der Strahlen so gering als möglich zu halten. Dies erreichen wir durch die Vermeidung von unnötig vielen Röntgenbildern, den Einsatz modernster Technologien und deren gezielte Anwendung sowie durch laufende Schulungen unseres Personals.

Plattform für medizinischen Strahlenschutz

Die interventionelle Radiologie ist ein vergleichsweise junges Teilgebiet der Radiologie. Dabei werden in der Angiographie/Durchleuchtung oder auch in Ultraschall, Computertomographie, sowie seltener in der Magnetresonanztomographie unter bildgebender Kontrolle therapeutische oder diagnostische Eingriffe über minimal invasive Zugänge durchgeführt.

Typische Eingriffe sind zum Beispiel die Aufdehnung von arterillen Gefäßengstellen bei der peripheren arteriellen Durchblutungsstörung (Schaufensterkrankheit) mittels Ballons oder Metallstents, das Wiedereröffnen kompletter Gefäßverschlüsse oder die Embolisation von Gefäßen (zum Beispiel bei dramatischen, konservativ oder chirurgisch nicht beherrschbaren Blutungen). Der Zugang erfolgt meist über eine arterielle Punktion zum Beispiel über eine Leisten- oder Armaterie. Der Eingriff wird dann über eine Gefäßschleuse und Führungsdraht unter sterilen Bedingungen durchgeführt.

Interventionell radiologische Verfahren haben chirurgische Techniken häufig ersetzt bzw. ermöglichen Therapien, die bisher chrirurgisch nicht möglich waren. Auch in der Tumortherapie stellen interventionell radiologische Verfahren zunehmend wichtige Therapieoptionen dar (interventionelle Onkologie), zum Beispiel in Form von Tumorembolisationen mit Verschluss des tumorversorgenden Gefäßes oder gezieltem Einbringen eines primär lokal wirksamen Cytostatikums. Mittels Temperatursonden können über einen Zugang durch die Haut Tomore zum Beispiel in Leber oder Lunge gering invasiv entfernt werden ohne den Bauch- oder Brustraum chirurgisch zu eröffnen.

Einen sehr hohen Stellenwert haben interventionell radiologische Techniken in der Neuroradiologie. Die perkutane Embolisation cerebraler Aneurysmen hat als Standardtherapie neurochirurgische Eingriffe für bestimmte Aneurysmen weitgehend ersetzt. Die kokale Thrombektomie gewinnt in der Therapie des Schlaganfalls zunehmend an Bedeutung.

Im a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz werden in enger Kooperation mit unseren klinischen Partnern hauptsächlich folgende Eingriffe durchgeführt:

  • perkutane transluminale Ballonangioplastien und Stentimplantationen bei der peripheren arterillen Verschlusserkrankung (PTA)
  • Stentimplantationen bei Gallengangsstenosen oder Verschlüssen (PTCD)
  • Organpunktionen zum Beispiel bei unklaren Lungen- oder Leberherden
  • Abszessdrainagen
  • artikuläre und periradikuläre Infiltrationen im Bereich der Wirbelsäule
  • diagnostische Interventionen im Bereich der Brust beim Mammacarcinom
  • Entfernung intravasaler Fremdkörper


Unser Team:

Prim. Dr.
Andreas Dessl
Ärztlicher Leiter Radiologie
Tel.: +43 5442 600-0
email
OÄ Dr.
Claudia Stadlwieser
Ärztliche Leiterin Stv. Radiologie
email
RT
Christoph Bair, BSc
Leitender Radiologie Technologe
Tel.: +43 5442 600-0
email
FÄ Dr.
Arzu Akcay

OA Dr.
Stefan Hiehs

FÄ Dr.
Michaela Mathies

OÄ Dr.
Claudia Stadlwieser
Ärztliche Leiterin Stv. Radiologie
OA Dr.
Alfons Stöger

Ass. Dr.
Ersin Celik

Ass. Dr.
Tobias Mathies


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A-6511 Zams
Sanatoriumstraße 43
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Tel: +43 5442 600
Fax: +43 5442 600-6102

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MISSION STATEMENT

Seit über zweihundert Jahren ist das a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz um die Gesundheit der Menschen in der Region bemüht. Im Mittelpunkt stehen die Sorge um den Einzelnen, das Ernstnehmen jedes Menschen und die Achtung seiner Persönlichkeit.

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